Das THEralution®-Programm ist ursachenorientiert
Das THEralution®-Programm ist ursachenorientiert
Das von THEralution® entwickelte Darmgesundheitsprogramm ist ursachenorientiert, denn es baut auf einer Bewertung des Zustands der Darmschleimhaut und des Mikrobioms auf. Es werden alle Ebenen der Darmbarriere - also Darmflora, Muzinschicht und Darmschleimhautzellen - betrachtet und durch die aufeinander aufbauenden Phasen des Programms berücksichtigt.
Das ist deshalb essentiell, weil jedem Element der Darmbarriere eine spezifische Funktion zuteilwird und darüber hinaus Interaktionen und Abhängigkeiten untereinander die Darmgesundheit beeinflussen.
Erste Hinweise auf eine Fehlfunktion der Darmbarriere und des Mikrobiom liefert die klinische Anamnese der Patientinnen und Patienten. Je nachdem wie ausgeprägt die Schädigung der Darmbarriere ist, desto einschränkender sind die Beschwerden, die die Patientinnen und Patienten schildern. Ergänzende Informationen können verschiedene Laborwerte aus einer Stuhlanalyse geben. Ist die Darmbarrierestörung bereits so weit fortgeschritten, dass Entzündungen oder ein enteraler Eiweißverlust nachgewiesen werden können? Können pathogene Bakterien oder Pilze in der Stuhlkultur nachgewiesen werden?
Die THEralution® hat ein Schema entwickelt, das anhand der Kombination aus klinischer Anamnese und Laborwerten drei Darmzustands-Typen beschreibt, deren Übergänge fließend sein können.
Darmzustandstypen
Typ 1 - Mikrobielle Verschiebung
Der Typ 1 Darmzustand beschreibt ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms. Diese Veränderung wird auch als „Dysbiose“ bezeichnet. Wir gehen davon aus, dass die Diversität des Mikrobioms, ausgelöst zum Beispiel durch Ernährungsfaktoren, abnimmt 3. Dieser Prozess geht mit einer Reduktion von Milchsäurebakterien einher 4. Dadurch wird die Verdauungsleistung des Darms gehemmt. Die Folge ist ein Mangel an bioverfügbaren Nährstoffen. Die Patientinnen und Patienten klagen über Blähungen, Leistungsminderung und Müdigkeit. Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen einer Dysbiose und dem Auftreten verschiedener Erkrankungsbilder, wie z.B. dem Reizdarmsyndrom, besteht 3–5.
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang von Dysbiosen mit verschiedenen Erkrankungen untersucht. Dabei wurden gemeinsame Merkmale des Mikrobioms identifiziert, die bei zahlreichen Krankheiten auftreten. Diese Merkmale umfassen eine verringerte Diversität des Mikrobioms, eine Anreicherung als pathogen geltender Bakterien und eine Verarmung gesundheitsfördernder Bakterien 5.
Für das Reizdarmsyndrom liegen besonders viele Daten vor. Dass die Erkrankung mit einem veränderten intestinalen Mikrobiom und Metabolom assoziiert sein kann, wird bereits mit starkem Konsens von den Autoren der aktuellen S3-Leitlinie anerkannt 6.
Typ 2 – Starke mikrobielle Verschiebung mit Reduktion der Muzinschicht
Besteht über einen längeren Zeitraum ein ausgeprägtes mikrobielles Ungleichgewicht, kann es zu einer Reduktion der Muzinschicht, also der Schleimschicht oberhalb der Darmepithelzellen, kommen. Mögliche Ursachen hierfür sind eine Fehlfunktion der Darmepithelzellen mit verminderter Schleimproduktion und insbesondere die Vermehrung von schleimhautreduzierenden Darmbakterien wie Akkermansia muciniphila oder Bacteroides caccae. Diese können ihren Stoffwechsel, insbesondere bei einem Mangel an Ballaststoffen aus der Nahrung, so umstellen, dass sie sich von den Polysacchariden in der Darmschleimhaut ernähren können 7.
Das Immunsystem sucht die Darmwand mit Hilfe von dendritischen Zellen regelmäßig nach potenziellen Pathogenen oder anderen Antigenen ab. Durch die Reduktion der Muzinschicht kommt es zu einem wiederkehrenden Kontakt des Immunsystems im Darm mit Nahrungsbestandteilen wie unverdaulichen Proteine. Das kann in der Folge zu einer Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen führen. Außerdem kann die Produktion von Antikörpern eingeleitet werden und es kann infolgedessen zu Unverträglichkeitsreaktionen und Allergien kommen 8,9.
In einer aktuellen Mausstudie konnte gezeigt werden, dass das Muzin-abbauende Bakterium Akkermansia muciniphila im Darm von Mäusen, die keine Ballaststoffe erhielten, vermehrt vorhanden ist. Dies war mit Störungen der Darmbarriere, vermehrter Immunreaktion und erhöhter Reaktion auf Nahrungsmittelallergene assoziiert 9.
Typ 3 - Starke mikrobielle Verschiebung mit Verlust der Muzinschicht, Beschädigung der Darmepithelzellen bis hin zu Entzündungen und leaky gut-Syndrom
Durch eine lange bestehende Dysbiose und eine fortschreitende Reduktion der Muzinschicht, kann es zu einer Beeinträchtigung der Darmeptihelzellen kommen. Insbesondere bei nahezu vollständigem Verlust der Muzinschicht kommt es zu einem anhaltenden Kontakt der Darmepithelzellen mit Proteinen wie Gluten. Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Kontakt zu Gluten, beziehungsweise Gliadin, einem Hauptbestandteil des Glutens, zu einer Ausschüttung des Proteins Zonulin durch die Darmepithelzellen führen kann 10.
Zonulin ist ein Signalmolekül, das bereits im Jahr 2000 identifiziert wurde. Es konnte gezeigt werden, dass Zonulin die Lösung der Tight-Junctions, die für die enge und dichte Zell-Zell-Verbindung innerhalb des Darmepithels verantwortlich sind, bewirkt und dadurch die Permeablität des Darmepithels erhöhen kann 10. In der Folge kann Flüssigkeit in den Darm übertreten und es kommt zu Durchfällen, die als Reaktion auf Infektionen und Vergiftungen ja auch erwünscht sind.
Bei anhaltender Lösung der Tight Junctions, kann es außerdem zur Einwanderung von Darmbakterien und Entzündungszellen in das Darmepithel kommen. Es können Entzündungen der Darmschleimhaut entstehen 11. Ein klassischer Laborparameter zur Detektion intestinaler Entzündungen über eine Stuhlprobe ist das Calprotectin. Weitere Laborparameter wie zum Beispiel der vermehrte Nachweis von Alpha-1-Antitrypsin, einem in der Leber gebildeten Eiweiß, das im Zusammenhang mit einer erhöhten Darmwandpermeabilität ins Darmlumen ausgeschieden wird, können weitere Hinweise auf den Darmzustand geben 12.
Möchten Sie mehr über das Mikrobiom und die Auswirkungen auf den Darmzustand erfahren? Dann schauen Sie sich unser informatives Video-Tutorial zum Thema Mikrobiom an.
Das THEralution®-Programm:
Ursachenorientiert. Synergistisch. Aufbauend.
Ursachenorientiert.
Das von THEralution entwickelte Darmgesundheitsprogramm baut auf einer Bewertung des Zustands der Darmschleimhaut und des Mikrobioms auf. Es werden alle Ebenen der Darmbarriere - also Darmflora, Muzinschicht und Darmschleimhautzellen - betrachtet und berücksichtigt.
Synergistisch.
Das THEralution Programm setzt sich aus zwei Säulen zusammen: Ernährungsberatende Module und die Unterstützung des Organismus durch Phytonährstoffe. Beide Säulen ergänzen sich und sind aufeinander abgestimmt – immer mit dem Ziel, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Aufbauend.
Im Zusammenspiel der ernährungsberatenden Module und der THEralution Phytonährstoffe wird der Patient durch drei Phasen begleitet: Elimination, Aufbau, Erhaltung.